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Malerpreis

17.03.2011

Albrecht Klink, Die Gebrüder Jacob
2004, Kastanienholz,
Schon auf dem Weg in die Berlinischen Galerie stolperte ich über Kunst, die Skulpturen der beiden Jacobs stehen in der Nähe. Der Künstler spielte mit dem Namen der Straße, an der sie platziert wurden.
Die Verleihung das Fred Thieler Preises für Malerei an Bernard Frize war der Anlass das Museum zu besuchen.

Brent, 1992
Er malt Abstraktes und pendelt zwischen Berlin und seiner Werkstatt in Paris.
Seine Ölgemälde sind sehr farbenfroh und wirken sehr plastisch.
Dieses wird dadurch erreicht, dass er mit Millimeter starken Pinseln arbeitet und so feinste Farbnuancen erreicht.

Edward und Nancy Reddin Kienholz,
The Art Show, 1963-1977
Wir nutzten die Gelegenheit auch andere Ausstellungsteile zu besuchen.
Aus dem Depot wurde die Karikatur einer Vernissage geholt und wird wieder mal gezeigt. Die Künstler nahmen Gipsabdrücke von Freunden, festigten diese mit Kunstharz und zogen den Figuren deren Kleider an.

Das Gesicht ersetzten sie durch Kühlergrills, hinter denen sich Lautsprecher verbargen. Auf  Knopfdruck beginnen die Personen aufgezeichnete Reden von realen Vernissagen abzuspielen.
Der Gestus der Figuren wirkt sehr eindrücklich.

Am Empfang saß eine junge Angestellte, die BesucherInnen standen bedeutungschwanger herum und in der der Ecke saßen die Kunststudenten.
Das Setting ist eine tolle Satire.
Für die damalige Zeit (70er) nutzten die Künstler modernste Speichertechnik für den Ton.